Erfolgreiche Dinos

16.06.10

Von links nach rechts: Dr. Thomas Gerken, Hanne Hufschmidt, Jürgen Nimptsch, Susanne Asbeck-Muffler, Frank H. Asbeck, Dirk Vianden, Prof. Dr. J. Wolfgang Wägele, Dr. Uwe Schäkel

Über 200.000 Besucher kamen innerhalb eines halben Jahres in das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig, um die Ausstellung „Dinosaurier – Giganten Argentiniens“ zu besuchen. Damit hat sich diese zu einer der erfolgreichsten Ausstellungen der letzten Zeit in Bonn gemausert.

„Für uns ist das ein toller Erfolg“, freut sich Ausstellungsleiter Dr. Thomas Gerken. „Vor allem wenn man bedenkt, wie die Sonderausstellung zu uns ins Museum Koenig kam.“ Ganz kurzfristig habe man im November das Angebot bekommen, die Ausstellung zu realisieren. „Wir hatten keine Vorlaufzeit und mussten sie in kürzester Zeit organisieren und umsetzen.“ Es sei noch nicht Mal Zeit gewesen, Werbung für die Dinos zu machen. „Und dennoch haben wir uns entschieden, die Dinos aufzunehmen. Wie der Rückblick zeigt, war es die richtige Entscheidung. Denn die Urzeitriesen haben sich sehr schnell zu den Publikumslieblingen auf unserer Museumsmeile entwickelt. Darauf sind wir schon ein bisschen stolz“, so der Ausstellungsleiter.

Seinen besondern Dank richtete Direktor Prof. Dr. Wolfgang Wägele an Frank H. Asbeck von der Bonner Solarworld und Vorsitzender des Kuratoriums der Alexander Koenig Gesellschaft e.V.. Dieser hatte mit einer Anschubfinanzierung die Ausstellung erst möglich gemacht. „Mit einer großen Kraftanstrengung und Dank vieler Helfer ist es uns im November 2009 gelungen, die Ausstellung in das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig zu holen“, betonte Wägele. Um die Unterstützung von Asbeck zu würdigen, hatte sich das Museum etwas ganz besonderes ausgedacht: So benannte Frau Prof. Dr. Heike Wägele eine australische Meeresnacktschnecke nach Asbeck. „Elysia asbecki“ wurde 2004 von ihr am australisches Great Barrier Reaf entdeckt. Die Besonderheit dieser neuer Art: Die Schnecke lebt von Sonnenenergie, indem sie mit Hilfe zuvor gefressenen Algen Energie durch Photosynthese gewinnt. Bislang wurden nur 4 Exemplare der seltenen Art auf Korallen im größten Riff der Erde gefunden.

„Nachdem das Museum Koenig in den letzten Monaten wieder in aller Munde war, stehen aber auch schon die nächsten Herausforderungen ins Haus“, betonte Dr. Uwe Schäkel, Präsident der Alexander Koenig Gesellschaft e.V. So warb Schäkel für Unterstützung bei der Schaffung und Etablierung der Regenwaldausstellung im Rahmen der Dauerausstellung „Unser blauer Planet – Leben im Netzwerk“. „Im Rahmen dieser Ausstellung wollen wir die Besucher für die Problematik der Regenwälder sensibilisieren und zeigen wie wichtig deren Schutz ist“, so Schäkel. Gesucht werden Paten für den Regenwald, die sich unter www.Regenwald-Ausstellung.de informieren können. Schirmherr der Ausstellung ist Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch.

Weitere Infos unter: www.dinos-in-bonn.de